1866 – Beginn des Abbaus von Kalkstein am Ort „Kalkofen“, zunächst im Tagebau, später Uuntertage.
1877 – Übernahme des Abbaus durch das Unternehmen Jacques Picard.
1880 – Übernahme durch die Firma Saarbach aus Herbitzheim.
1896 – Bau eines Tunnels durch die Röchling-Werke (Völklingen) zur Kalksteinförderung; Abbau für Kalkbrennerei, Straßenbau und Bauwesen.
1907 – Zählung von 70 Bergarbeitern in den Wittringer Steinbrüchen.
1918–1939 – Nach dem Ersten Weltkrieg Abbau durch die „Mines de fer d’Angevillers“ bis kurz vor Beginn des Zweiten Weltkriegs.
09.12.1940 – Wiederaufnahme der Kalksteinproduktion durch deutsche Behörden; Investitionen in Diesellokomotive, Eisenbahnanschluss und Ladebrücke.
1942 – Erste Nutzung eines Teils der südlichen Stollen für den Champignonanbau durch „Curt Mettler Champignon-Kulturen“.
Oktober 1943 – Räumung der Champignonzucht durch deutsche Armee; Einrichtung einer geheimen Rüstungsanlage.
1943–1944 – Einrichtung einer unterirdischen Fabrik zur Produktion von Flüssigsauerstoff für V1- und V2-Raketen; Fertigung von Flugzeugmotoren (BMW) und Raketenteilen; Einsatz von Zwangsarbeitern (ca. 1.500 Italiener, bis zu 1.000 sowjetische Kriegsgefangene, 500 Ostarbeiterinnen).
September 1944 – Ende der Flüssigsauerstoffproduktion in Wittring.
12.01.1948 – Übernahme des Steinbruchbetriebs durch die Firma Vincent aus Sarreguemines in Pacht.
24.06.1966 – Auflösung des Pachtvertrags durch „Lorraine-Escaut“; im gleichen Jahr Einstellung des Abbaus.
1973 – Kauf des Geländes durch den Schweizer Jörg Kuhn und Einrichtung einer Champignonzucht; erste Ernte am 26.11.1973.
1975 – Bau einer Pasteurisierungs- und Kompostierkammer.
1982 – Bau einer weiteren Pasteurisierungskammer; Umwandlung des ehemaligen Schmiedebetriebs (Baujahr 1942) in eine Konservenfabrik.