Zeche Vereinigte Eulalia

Die Zeche Vereinigte Eulalia ist ein ehemaliges Steinkohlenbergwerk in Wetter. Das Flöz Sengsbank wurde über den Buchfinke-Stollen aus dem Schnodderbachtal abgebaut. Über den Stollen wurde jedoch nur 396t Steinkohlen gefördert.

  • 1827: Am 28. Dezember Friedrich Harkot beantragte einen Schurfschein für den Bereich zwischen Voßkuhle und Haus Mallinkrodt und nördlich zum Schnodderbach. Dieser wurde jedoch abgeleht da das Bergamt zweifel an der Bergfreiheit des Gebietes hatte.
  • 1842: Verleihung des Grubenfelds Harkorten
  • 1850: Verleihung des Grubenfelds Mallinkrodt 
  • 1855: Schürfschein wird ausgestellt
  • 1856: Nagelschmid Schlömer, Schichtmeister Brinkhoff und Obersteiger Neuhaus beantragten eine Mutung
  • 1858: Die Abbaurechte werden  auf dem Harkortberg und dem Höhenrücken "Auf dem Heil" vergeben.
  • 1859: Die Grubenfelder Eulalia, Eulalia II und Eulalia III schließen sich zur Vereinigten Eulalia zusammen. Es wird an der Straße Herdecke-Wetter mit dem Vortrieb eines Stollens begonnen, der das Flöz jedoch nicht erreicht.
  • 1863: Die Arbeiten am Stollen werden eingestellt.
  • 1919: Es wurden nur zeitweilig 3-4 Bergleute beschäftigt. Es wurden 784 Schichten verfahren.
  • 1920: Ein Brand verwüstete die Zechenanlage
  • 1922: Stilllegung (nach einem Sprengstoffdiebstahl aus der unverschlossenen Sprengstoffkammer)
  • 1925: Ein Hund fällt in ein nicht gesichertes Lichtloch des Buchfinke-Stollens. Er kann durch einen Einsatz der Feuerwehr gerettet werden.
  • 1943: Bombensicherer Lagerraum der Firma Dörken
  • 1951: Betrieb
  • 1952: Betrieb

Heutige Situation

Von der Zeche Eulalia ist nicht viel erhalten geblieben. Der Buchfinke-Stollen ist komplett verschwunden, nicht einmal seine Lage im Gelände lässt sich bestimmen. Nur ein Suchstollen von Eulaia ist erhalten geblieben. Der Stollen ist ca. 170m lang und hat aufgrund einer geologischen Verwerfung nie ein Kohleflöz getroffen.